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Moderne Krebsvorsorge: NMP22-Bladder ChecktestVorbeugendeUntersuchung zur Früherkennung eines Blasenkarzinoms
Wie bei allen bösartigen Erkrankungen ist die Vorsorge die beste Möglichkeit, frühe Behandlungsmöglichkeiten optimal auszuschöpfen. Je früher der Tumor erkannt wird, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, ihn in einem oberflächlichen Stadium vorzufinden, in dem eine heilende, endoskopische Behandlung noch möglich ist. Eine verspätete Diagnose bringt dramatische Einbußen der Lebensqualität- wie z.B. durch die Entfernung der Harnblase mit sich. Blasenkrebs-Früherkennung kann ins Komplettprogramm der Vorsorge zu den Untersuchungen auf Gebärmutter-, Brust- und Darmkrebs aufgenommen werden und ist natürlich besonders dann sinnvoll, wenn ein erhöhtes statistisches Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, gegeben ist. Die Gefahr für Blasenkrebs erhöht sich insbesondere bei Vorliegen folgender Risikofaktoren:
Bei mittlerem oder hohem Risiko an einem Blasencarcinom zu erkranken, besteht die Möglichkeit, mit Hilfe einer Urinuntersuchung - lange bevor erste offensichtliche Symptome auftreten - eine eventuell vorhandene Blasenkrebserkrankung zu erkennen.
Ein einfacher Urintest kann die Früherkennung von Blasenkrebs und auch von Tumoren der oberen Harnwege wesentlich verbessern. Der Test weist im Urin das sog. nukleäre Matrixprotein 22 (NMP22) nach. NMP22 ist ein Protein, das von den Krebszellen gebildet wird. Durch die neue Untersuchung und Nachweis dieses Markers lassen sich bösartige Tumoren der Blase bereits in sehr frühen Stadien diagnostizieren. Sie müssen auf das Testresultat nicht lange warten: Das Ergebnis steht nach weniger als einer Stunde fest.